Basketball : Aufsteiger Hamburg Towers «will nicht nach unten schauen».

Die Hamburg Towers bejubeln ihren Aufstieg.  /Archivbild
Die Hamburg Towers bejubeln ihren Aufstieg.  /Archivbild

Nach einer Woche Vorbereitung auf ihre erste Saison in der Basketball-Bundesliga herrscht bei Aufsteiger Hamburg Towers Aufbruchsstimmung. «Wir wollen positiv nach vorne blicken und nicht nach unten in der Tabelle schauen, wie das für Aufsteiger oft typisch ist», sagte Co-Trainer Benka Barloschky am Montag in der edel-optics.de-Arena im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Er vertritt derzeit Chefcoach Mike Taylor, der die für die WM qualifizierte Nationalmannschaft Polens betreut.

shz.de von
12. August 2019, 14:09 Uhr

Von der Towers-Mannschaft, die sich gleich im ersten Jahr in der BBL etablieren will, schwärmte unterdessen deren Sportlicher Leiter Marvin Willoughby: «Wir haben bei den Spielern geschaut, dass sie charakterlich zusammenpassen und mehrere Positionen spielen können. Nach den ersten Tagen machen sie einen sehr homogenen Eindruck.»

Dass die Vorbereitung durch Taylors Abwesenheit gestört werden könnte, verneint Willoughby. «Wir haben großes Vertrauen in Benka. Die Spieler haben kein Problem mit der Situation, der Trainingsplan ist mit Taylor minutiös abgestimmt», betonte Willoughby.

Dass der Neuling zum Auftakt am 30. September beim Titelverteidiger Bayern München antreten muss, empfindet Willoughby nicht als Nachteil. Angesichts der Außenseiterrolle meinte er: «Wir können dort nicht verlieren. Beim ersten Heimspiel haben wir mehr Druck.»

Weiter offen ist, ob die Towers für die Heimspiele gegen Alba Berlin (22. Dezember) und Bayern München (26. April) eine andere Halle wählen. Willoughby betonte aber einmal mehr: «Wir sind ein Wilhelmsburger Verein.»

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