Wetter : Aufräumen nach dem Unwetter im Norden

Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch eine Straße. /Archiv
Ein Rettungswagen fährt mit Blaulicht durch eine Straße. /Archiv

Das Unwetter am Donnerstagabend hat der Feuerwehr in Hamburg mehr als 300 Einsätze beschert. Die Berufswehren wurden von bis zu 50 Einsatzfahrzeugen der Freiwilligen Feuerwehren unterstützt, sagte Pressesprecher Thorsten Wessely am Freitag. Unter anderem mussten bei vier Einsätzen umgestürzte Bäume und abgeknickte Äste von Gleisen geborgen werden, die U- und S-Bahnen an der Weiterfahrt hinderten.

shz.de von
10. August 2018, 11:41 Uhr

In Hamburg-Wilstorf wurden zwei Jugendliche von einem entwurzelten Baum getroffen. Der 18-Jährige und die 15-Jährige wurden unter den Ästen eingeklemmt. Sie kamen ins Krankenhaus, seien aber nicht lebensgefährlich verletzt worden, hieß es.

Auf der Außenalster brachte eine Windböe ein Segelboot zum Kentern. Die beiden Segler konnten sich selber ans Ufer retten.

Wegen einer abgerissenen Oberleitung blieb ein mit 300 Fahrgästen besetzter Regionalzug der Nordbahn etwa 300 Meter vor dem Bahnhof Elbgaustraße auf freier Strecke liegen. Er wurde evakuiert. Dabei mussten Rollstuhlfahrer, gehbehinderte Menschen, Mütter mit Kinderwagen und ältere Menschen zum Teil mit einer speziellen Rettungslore durch das Gleisbett in den Bahnhof gebracht werden. Drei Fahrgäste wurden mit Kreislaufbeschwerden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

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