Polizei : Anti-Terror-Übung im Lübecker Hauptbahnhof hat begonnen

Schwer bewaffnete Polizisten gehen während einer Anti-Terror-Übung zu ihren Fahrzeugen. /Archiv
Schwer bewaffnete Polizisten gehen während einer Anti-Terror-Übung zu ihren Fahrzeugen. /Archiv

In Lübeck hat am Dienstagabend die größte Anti-Terror-Übung Schleswig-Holsteins begonnen. Im Hauptbahnhof der Stadt trainieren fast 700 Beamte der Bundespolizei und der Landespolizei sowie rund 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst das Vorgehen bei einem Terroranschlag. Auch die Versorgung und der Transport vieler Verletzter in die Lübecker Krankenhäuser soll geübt werden. Ziel sei es, das Zusammenspiel aller Einsatzkräfte unter möglichst realistischen Bedingungen zu üben, sagte der Leiter der Polizeidirektion Lübeck, Norbert Trabs, zu Beginn der Übung.

shz.de von
24. April 2018, 22:47 Uhr

Dafür wurden Teile des Hauptbahnhofs mit Sichtschutzzäunen abgesperrt, Züge wurden auf andere Gleise umgeleitet. Bewohner der angrenzenden Straßen waren nach Angaben der Polizei vorab informiert worden, um eine Panik durch Schüsse und Explosionsgeräusche zu vermeiden. Die Übung sollte bis zum Mittwochmorgen dauern.

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