Kriminalität : 73-Jähriger in Hamburg erstochen: Ehefrau unter Verdacht

Tödliches Ehedrama in Hamburg: Eine 70-jährige Frau soll ihren drei Jahre älteren Mann erstochen haben. Der Mann war nach ersten Erkenntnissen demenzkrank. Die Ermittler prüfen, ob es sich um Notwehr handelt.

shz.de von
11. November 2017, 10:19 Uhr

Ein 73-Jähriger ist in der Nacht zum Samstag in Hamburg erstochen worden. Nach ersten Erkenntnissen soll die drei Jahre jüngere Ehefrau den Mann vermutlich aus Notwehr in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Eilbek getötet haben, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag erklärte. Vor der Bluttat habe es Streit und eine körperliche Auseinandersetzung gegeben. Die Hintergründe waren zunächst unklar. Einsatzkräfte versuchten vergeblich, den Mann wiederzubeleben. Er starb noch am Tatort.

Der 73-Jährige sei nach bisherigen Erkenntnissen demenzkrank gewesen, sagte der Polizeisprecher. Die Mordkommission des Hamburger Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen.

Die 70 Jahre alte Verdächtige sollte nach der erkennungsdienstlichen Behandlung im Laufe des Samstagvormittags wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

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