Literatur : 650 000 Teilnehmer beim bundesweiten Vorlesetag

Eine Person liest etwas aus einem Buch vor. /dpa
Eine Person liest etwas aus einem Buch vor. /dpa

Lesen macht Spaß und schlau: Beim 16. bundesweiten Vorlesetag haben sich am Freitag mehr als 650 000 Vorleser und Zuhörer beteiligt. Prominente Unterstützung erhielten sie dabei von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD), den Fußballprofis Almuth Schult und Mats Hummels, den Moderatorinnen Anne Will und Nazan Eckes, dem Musiker Bosse und den Schauspielern Rebecca Immanuel, Sky du Mont, Wanja Mues sowie Johann von Bülow. Der Vorlesetag ist eine gemeinsame Initiative der Wochenzeitung «Die Zeit», der Stiftung Lesen in Mainz und der Deutschen Bahn Stiftung.

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15. November 2019, 11:29 Uhr

2019 lautete das Motto des Aktionstags «Sport und Bewegung». Auch in mehr als 100 Zügen der Deutschen Bahn wollten am Wochenende Betreuer den Kindern vorlesen. «32 Prozent aller Eltern in Deutschland lesen ihren Kindern zu selten vor. Das hat die Vorlesestudie 2019 gerade erst wieder gezeigt», sagte Bahn-Chef Richard Lutz. «Das muss nicht so sein: Schon mit 15 Minuten Vorlesen am Tag fördern Eltern empathische Fähigkeiten, Fantasie und Wortschatz ihrer Kinder – und können die gemeinsame Zeit genießen.»

Studien zeigten: Kinder und Jugendliche, denen in ihrer frühen Kindheit vorgelesen wurde, entwickeln einen positiven Bezug zum Lesen und greifen später mit mehr Freude zu Büchern oder Zeitungen.

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