Unfälle : 14 Menschen im Norden ertrunken

Eine Rettungsschwimmerin der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) in einem Wachturm. /Archiv
Eine Rettungsschwimmerin der DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) in einem Wachturm. /Archiv

In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind in Schleswig-Holstein 14 Menschen ertrunken und damit einer mehr als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der am Donnerstag veröffentlichten Sommerbilanz der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hervor. Im benachbarten Mecklenburg-Vorpommern wurden demnach 25 Tote gezählt, in Hamburg 13 und in Niedersachsen 42.

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12. September 2019, 15:23 Uhr

Die Küsten von Nord- und Ostsee seien relativ sicher, weil gut ausgebildete Rettungsschwimmer von Mitte Mai bis Mitte September im Einsatz seien, gab die DLRG an. In den überwiegend unbewachten Binnengewässern ertranken in Deutschland 291 Menschen. Insgesamt waren es 348 und damit 97 weniger als im Vorjahreszeitraum. Die Ursachen seien oft Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit und eine zu hohe Risikobereitschaft, hieß es.

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