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Zahl der Unfälle ist stark gestiegen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Lohmühlenteller hat den Lindenplatz in Lübeck als Unfallschwerpunkt abgelöst

Die Polizei Lübeck hat Unfallstatistik für das Jahr 2014 vorgelegt. Die Zahl der Unfälle ist gegenüber 2013 um 11,34 Prozent gestiegen. Vier Menschen kamen auf Lübecks Straßen ums Leben, 1396 Personen erlitten Verletzungen. Häufigste Unfallursache: Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren (512 Fälle). An zweiter Stelle (405 Fälle) liegen Vorfahrtsverstöße. Offenbar wird wieder weniger gerast: Überhöhte Geschwindigkeit war die Ursache für 148 Unfälle, im Jahr zuvor waren es noch 172. Alkohol spielte bei 121 Unfällen eine Rolle.

Sprunghaft gestiegen ist die Zahl der Verkehrsunfälle, die durch Senioren verursacht wurden. 2010 bis 2012 waren es im Schnitt etwa 170 Unfälle, im Jahr 2013 dann schon 226, im Jahr 2014 waren gar 229 zu verzeichnen. Auch junge Fahrer bis 24 Jahre sorgen für Probleme. Sie waren an 252 Unfällen beteiligt (Vorjahr: 228). Für kleine Kleinkrafträder mit Versicherungskennzeichen ist es in der Hansestadt gefährlich: Sie waren in 119 Unfälle verwickelt. In den Vorjahren waren es im Schnitt 80 polizeilich aufgenommene Unfälle.

Der Lohmühlenteller hat den Lindenplatz als Unfallschwerpunkt abgelöst. An der Einfahrt aus Richtung Schwartauer Allee wurden sieben Unfälle gleicher Art gezählt, an der Ausfahrt fünf. Am Lindenplatz kam es bei Einfahrt aus der Fackenburger Allee zu vier, in Richtung Puppenbrücke zu drei Unfällen. Weitere Gefahrenpunkte in Lübeck: Gustav-Radbruch-Platz / Falkenstraße (vier Unfälle), Berliner Platz/St. Jürgen Ring (drei Unfälle), Fackenburger Allee / Ziegelstraße (drei Unfälle) und Schanzenbergweg / Am Flugplatz drei Unfälle.

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