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Wirtschaft für Segel-Olympia 2024 in Travemünde

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

„Segeln zum Greifen nah“ – mit diesem Slogan will Lübeck-Travemünde die Olympischen und Paralympischen Segelwettkämpfe 2024 zu einem besonderen Erlebnis für die Zuschauer machen. Die Wirtschaft in Lübeck und der HanseBelt Region ist begeistert vom Lübecker Konzept und unterstützt die Bewerbung der Hansestadt an der Seite Hamburgs.

„Olympische Spiele in der Metropolregion erhöhen die internationale Wahrnehmung beider Städte. Wenn die Welt auf den Austragungsort schaut, steigt die Bedeutung Norddeutschlands und damit auch der norddeutschen Unternehmen deutlich“, betont Friederike C. Kühn, Präses der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck (IHK). Die IHK, die Kaufmannschaft zu Lübeck, der Hanse-Belt Initiativkreis und der Verband und Serviceorganisation der Wirtschaftsregionen Holstein und Hamburg (VSW) sehen die Ausrichtung der Wettkämpfe auf der Achse Hamburg-Lübeck als Jahrhundertchance für die aufstrebende Region im Norden.

Beendruckend am Lübecker Konzept sei die Nachhaltigkeit, und die ist in der Strategie des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gefordert, sagt Konsul Bernd Jorkisch, Vorstandsvorsitzender des Hanse-Belt Vereins. „Hotels, Sportstätten, Anleger sind ohnehin in der Planung und die Finanzierung steht“, so Jorkisch. Die Region würde deutlich profitieren: „Die Olympischen Spiele würden uns richtig voranbringen und der Metropolregion Hamburg einen guten Platz unter den Top-Regionen der Welt sichern.“ Schon jetzt sei die Bedeutung Lübecks in der Welt gestiegen, sagt Michael Weiß, Präses der Kaufmannschaft zu Lübeck. „Mit den Hansetagen 2014 hat sich die Stadt als weltoffener Gastgeber für hunderttausende Besucher aus ganz Europa gezeigt und damit neue Maßstäbe gesetzt.“ Der Besuch des niederländischen Königspaares im März und das Treffen der G7-Außenminister Mitte April seien ebenfalls ein Beleg dafür, wie beliebt Lübeck auf der internationalen Ebene geworden ist. „Diesen Schwung wollen wir als Gastgeber der olympischen Segelwettkämpfe nutzen. Davon profitieren in erster Linie Tourismus, Gastronomie und Einzelhandel, aber der Blick der Gäste und der ganzen Welt richtet sich auch auf andere Branchen.“ Im Hinblick auf den Besuch der Delegation des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Freitag, 10. April, in Travemünde, betont der Vorsitzende des VSW, Michael Voigt, die Vorzüge des Segelreviers an der Lübecker Bucht. „Es ist sehr anspruchsvoll und damit eine wirkliche Herausforderung für jeden Segler. Und die Zuschauer können vom Strand aus alles miterleben. Das ist Sport zum Anfassen“, sagt der erfahrene Segler, dessen Hausrevier die Lübecker Bucht ist.

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