Wachleute für das neue Stadtteilbüro

Hansestadt Lübeck will bei der Serviceeinrichtung in der Königpassage auf Nummer sicher gegen

shz.de von
05. August 2019, 15:10 Uhr

Lübeck | Seit Jahren ein Streitthema: die Stadtteilbüros. Mehrere wurde n vor Jahren aus Kostengründen geschlossen, sollen aber nun wiedeer eingerichtet und wiedereröffnet werden.

So wird im kommenden Jahr eine neue Stadtteilbüro in der gur Zeit zu einem Großteil verwaisten Königpassage öffnen. Es wird hell und freundlich gestaltet sein. Mehr noch: Für den Fall etwa, dass Nutzer des Stadtteilbüros aus der Rolle fallen und das Personal bedrohen, werden Wachleute eingreifen.

Hintergrund: Der Ton in den Amtsstuben ist rauer geworden. Besonders bei Jobcentern sind private Sicherheitsdienste häufiger im Einsatz. Aber auch bei normalen Behördengängen, wie der Verlängerung des Personalausweises, lassen Wut-Bürger offenbar gerne ihren Frust an den Sachbearbeitern aus. Die Lübecker Stadtverwaltung trägt wieder Entwicklung Rechnung. Im neuen Bürgerbüro in der Innenstadt, das Anfang 2020 eröffnet werden soll, sollen zu den Öffnungszeiten ständig zwei Wachleute einer privaten Sicherheitsfirma anwesend sein. Die Stadt möchte den Einsatz zunächst für ein Jahr testen, eine Verlängerung ist möglich.

Unternehmen, die diese Aufgabe für die Stadt übernehmen möchten, müssen Nachweise und Anforderungen nach der DIN-Norm für Sicherheitsdienstleistungen vorlegenkönnen.

Für die anderen neuen Büros, die noch in diesem Jahr im Hochschulstadtteil, Kücknitz und Moisling eröffnet werden sollen, hat die Stadt noch keinen Wachdienst ausgeschrieben.

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