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Vom Industriegelände zum Einkaufsparadies

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bundesweit erstes Ikea-Shoppingcenter öffnet heute in Lübeck-Dänischburg seine Türen

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2014 | 12:29 Uhr

Nach rund 13 Monaten Bauzeit ist das bundesweit erste Ikea-Shoppingcenter heute in Lübeck eröffnet worden. Ikea Deutschland und deren Tochterfirma Inter Ikea Centre Deutschland GmbH (IICD) haben rund 120 Millionen Euro in das Möbelhaus und eine Passage mit rund 24 000 Quadratmetern Verkaufsfläche investiert.

Das Einkaufszentrum mit dem Namen „Luv Shopping“ vereint mehr als 50 Geschäfte unter einem Dach, darunter typische Sortimente des innerstädtischen Handels wie Bekleidung, Schuhe, Spielzeug, Bücher und Geschenkartikel. „Unter den Mietern sind auch Einzelhändler aus Lübeck und Bad Schwartau, die hier zusätzliche Läden aufmachen wollen“, sagte der Geschäftsführer von IICD, Rainer Bastians. Und das, obwohl die Nachbarstädte Bad Schwartau und Neustadt in Holstein Nachteile für ihren Einzelhandel befürchten und deshalb beim Verwaltungsgericht in Schleswig gegen den Bebauungsplan geklagt haben. Drei so genannte Normenkontrollklagen laufen noch vor dem Schleswiger Oberverwaltungsgericht gegen das Großprojekt am Lübecker Stadtrand.

Rund drei Millionen Kunden sollen jährlich zum schwedischen Möbelhaus und zum Shoppingcenter pilgern. Insgesamt 400 neue Arbeitsplätze sind entstanden; 150 davon entfallen auf das Shoppingcenter. Das Ikea-Einrichtungshaus mit einer Verkaufsfläche von knapp 20 000 Quadratmetern war bereits am 14. März eröffnet worden.

Entstanden ist das Einkaufszentrum auf einer Industriebrache im Stadtteil Dänischburg. Dort am Nordufer der Trave hatte die Mettlacher Firma Villeroy & Boch seit 1906 Sanitärkeramik und Fliesen produziert. Nachdem das Werk 2009 geschlossen worden war, kaufte Ikea das Gelände, um dort einen neuen Einzelhandelsstandort in verkehrsgünstiger Lage zu entwickeln.

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