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Völkerkundesammlung wird digitalisiert

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 16.Apr.2014 | 11:48 Uhr

Die Lübecker Völkerkundesammlung mit ihren mehr als 26 000 Objekten aus allen Kontinenten ist seit 2007 nicht mehr öffentlich im Zeughaus zugänglich. Durch einen Beschluss der Bürgerschaft ist der Ausstellungsbetrieb des Hauses zur Zeit eingestellt. Die Exponate werden zurzeit mit finanzieller Unterstützung der Possehl-Stiftung digitalisiert. Ab 2015 sollen alle Objekte – vom Ring bis zum Kajak – wenigstens im Internet zu besichtigen sein. Auch wenn einmal im Jahr in einem anderen Museum der Stadt eine Ausstellung mit Objekten der Sammlung präsentiert wird, betonten jetzt Mitglieder der Lübecker Grünen die überregionale Bedeutung der Völkerkundesammlung. „Die Zukunft der Völkerkundesammlung bewegt uns seit Jahren, deshalb haben wir Prof. Dr. Wißkirchens Aussage, dass die Sammlung in Lübeck bleibt und erhalten und konservatorisch betreut wird, mit Genugtuung gehört“, sagt die stellvertretende Fraktionssitzende, Silke Mählenhoff. Die Fraktion wolle sich mit der Zukunft der Sammlung an einem adäquaten Standort befassen.

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