Untertrave nur noch Einbahnstraße

Die Straße „An der Untertrave “ soll für rund ein Jahr zur Einbahnstraße werden mit Verkehrfluss vom Holstentor in Richtung Hubbrücke.
Die Straße „An der Untertrave “ soll für rund ein Jahr zur Einbahnstraße werden mit Verkehrfluss vom Holstentor in Richtung Hubbrücke.

Lübeck: Verkehr soll ein Jahr lang vom Holstentor in Richtung Hubbrücke fließen – vorausgesetzt, das Umbauprojekt scheitert nicht

shz.de von
14. September 2016, 16:13 Uhr

Im kommenden Jahr wird die Straße „An der Untertrave“ für rund zwölf Monate zur Einbahnstraße erklärt. Die zulässige Fahrtrichtung führt dann vom Holstentor zur Hubbrücke. In Gegenrichtung muss der Verkehr über die Nordtangente oder die Innenstadt ausgeweichen werden.

Im Oktober soll der Umbau der Straße „An der Untertrave“ zur Flaniermeile beginnen, falls ein Bürgerbegehren zum Erhalt von 48 Linden die Planungen nicht doch noch stoppt. Die Arbeiten stehen dann unter Zeitdruck. Die Bundesförderung von 3,4 Millionen Euro gibt es nur, wenn die Arbeiten noch im Jahr 2018 abgeschlossen werden. Um das Umbauvorhaben zügig umzusetzen, wird es für ein Jahr eine „Baustraße“ an der Untertrave geben – und die ist einspurig. Die Stadtverwaltung hat deshalb entschieden, dass der Verkehr nur vom Holstentor bis zur Hubbrücke fließen soll. In Gegenrichtung wird über die Nordtangente (Eric-Warburg-Brücke) oder die Wallstraße umgeleitet. Eine weitere Möglichkeit ist die Fahrt quer durch die Innenstadt über Große Burgstraße, Koberg, Beckergube, Schüsselbuden und Holstenstraße. Das Problem: Alle diese Strecken sind bereits stark ausgelastet, und tatsächlich gilt hier schon seit langem Tempo 30.

„Die Rippenstraßen bleiben die ganze Zeit angebunden, so dass ein reibungsloser Verkehrsabfluss aus der Altstadt gegeben ist“, heißt es in der Beurteilung durch die Stadtverwaltung: „Sobald Teilbereiche der neuen Fahrbahn fertig gestellt sind, werden diese wieder für den Verkehr freigegeben.“ Der Sachverhalt sei im Frühjahr umfassend der Politik im Bauausschuss und den Bürgern und Anliegern in der Bürgerversammlung vorgestellt wordenm, berichtet die Bauverwaltung: „Bedenken und Einwände gab es nicht.“


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