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Leiche in Lübeck : Toter Marco – vermutlich ein tragischer Unfall

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Es deutet alles auf einen tragischen Unfall hin: Der am Montag aus einem Teich in Lübeck-Schlutup tot geborgene Marco war offenbar kein Opfer von Gewalt. Eine Frage bleibt noch offen.

shz.de von
erstellt am 17.Dez.2013 | 15:33 Uhr

Lübeck | Bei dem am Montag aus einem Teich in Lübeck-Schlutup geborgenen Toten handelt es sich tatsächlich um den seit drei Wochen vermissten 17-Jährigen Marco. Beamte der polizeilichen Ermittlungsgruppe hätten den Jugendlichen zweifelsfrei identifiziert, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck, Günter Möller, sagte, die Obduktion des Leichnams habe keine Hinweise auf ein Verbrechen ergeben. „Es deutet alles auf einen tragischen Unfall hin“, sagte Möller.

Die Frage, ob der Jugendliche vor seinem Tod Alkohol oder Drogen konsumiert hatte, soll noch von der Gerichtsmedizin geklärt werden. „Wir haben entsprechende Untersuchungen in Auftrag gegeben, doch mit den Ergebnissen ist erst in einigen Wochen zu rechnen, sagte Möller.

Der 17-Jährige war am 24. November gegen 3 Uhr zuletzt in einem Party-Bunker im Lübecker Stadtteil Schlutup gesehen worden. Dort hatte er mit Freunden eine private Party gefeiert. Noch am Tag seines Verschwindens hatte die Polizei damit begonnen, die Umgebung abzusuchen. In den folgenden Tagen und Wochen setzte sie auch Suchhunde, Taucher und einen Hubschrauber der Bundespolizei ein.

Der zur Discothek umgebaute Bunker befindet sich auf dem bewaldeten Gelände einer ehemaligen Munitionsfabrik. Dort gibt es eine Reihe kleinerer und größerer Teiche. In einem davon wurde der 17-Jährige am Dienstag an der Oberfläche treibend entdeckt.

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