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Großeinsatz in Koberg : Strohballenbrand: Sind zwei 14-Jährige verantwortlich?

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Auf einem Feld im Herzogtum Lauenburg geraten rund 250 Strohballen in Brand. Zeugen machen verdächtige Beobachtungen.

Koberg | Meterhohe Flammen und dichter Rauch: Ein Großfeuer hielt in der Nacht zu Sonntag mehrere Freiwiliige Feuerwehren aus dem Amt Sandesneben-Nusse in Koberg (Herzogtum Lauenburg) auf Trab. Auf einem Feld an der Dorfstraße gerieten rund 250 Strohballen in Brand. Die Polizei schließt eine Brandstiftung nicht aus.

Zeugen hatten kurz vor Brandausbruch verdächtige Beobachtungen gemacht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei sind zwei 14 Jahre alte Jugendliche für das Feuer verantwortlich. Sie sollen auf dem Feld mit Knallkörpern herumgespielt haben und den Brand ausgelöst haben.

Gegen 21.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Koberg alarmiert. Anwohner hatten den hellen Feuerschein in der Feldmark entdeckt und den Notruf gewählt. Beim Eintreffen der Feuerwehrleute brannte das Strohlager bereits in voller Ausdehnung. Aufgrund der schwierigen Löschwasserversorgung wurde der 4. Löschzug des Amtes Sandesneben-Nusse zum Brandort geschickt. Gleichzeitig baute die Technische Einsatzleitung (TEL) ihren Einsatzleitwagen auf. Der Rettungsdienst stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit. Unter Atemschutz rückten die Feuerwehrleute gegen die Flammen vor. Zeitgleich wurde das Technische Hilfswerk (THW) Mölln und Lübeck alarmiert.

Mit Radladern zogen die THW-Helfer die Strohballen auseinander, Feuerwehrleute löschten die Brandnester ab. Wegen des Großeinsatzes war auch Kreisbrandmeister Michael Raddatz zur Brandstelle geeilt.

Die Löscharbeiten dauerten bis weit nach Mitternacht an.

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erstellt am 30.Aug.2015 | 11:45 Uhr

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