Stadt löst Park-Problem im Wohngebiet „Falkenwiese“

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07. April 2014, 12:10 Uhr

Die Bauverwaltung hat gemeinsam mit mehreren Behörden sowie Vertretern des Wohngebietes „Falkenwiese“ eine Lösung erarbeitet, die einerseits mehr legale Stellplätze für Pkw ausweist, andererseits aber auch den Erfordernissen von Feuerwehr und Fußgängern gerecht wird. Darüber hatte es zuletzt Streit in Lübeck gegeben (wir berichteten). Verkehrsplaner Helmut Schünemann hat gestern den Mitgliedern des Bauausschusses erörtert, wie es gelingen kann, den „hohen Parkdruck in Vorstadtgebieten“ wie dem Quartier Falkenwiese zu lindern. Dazu soll vor allem das Parken auf dem Gehweg ermöglicht werden. Ab Sommer markieren weiße Striche auf dem Gehweg die Bereiche, in denen die Anwohner ihre Fahrzeuge abstellen dürfen. So entstehen rund 270 weitere, dann „legale“ Parkplätze, so dass es insgesamt rund 780 sind. Alle 20 bis 30 Meter sollen so genannte Feuerwehraufstellflächen ausgewiesen werden. Diese etwa fünf Meter breiten Abschnitte werden entsprechend beschildert. Außerdem ist im KWL-Parkhaus an der Falkenstraße eine Ebene für Anwohner mit 90 weiteren Stellplätzen reserviert. Kosten der Maßnahmen: rund 70 000 Euro.

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