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Lübeck

26. September 2017 | 20:06 Uhr

Spitzenmedizin wird gefördert

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Förderstiftung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) vergibt 230 000 Euro für zukunftsweisende Projekte

Die Förderstiftung des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) ist weiter auf Erfolgs- und Wachstumskurs: Auf den jüngsten Vorstands- und Kuratoriumssitzungen ist die Förderung von zukunftweisenden medizinischen Projekten mit einer Gesamtsumme von rund 235  000 Euro für 2016 beschieden worden.

Seit 2013 wurden damit bereits 28 Medizinprojekte am UKSH mit einer Gesamtsumme von mehr als 635  000 Euro gefördert. Das Stiftungsvermögen ist auf 807  000 Euro angewachsen. Fünf der Antragssteller aus Kliniken und Instituten des UKSH der Campi Kiel und Lübeck freuen sich über Fördersummen von 20  000 bis 80  000 Euro.

Das mit 60  000 Euro geförderte Projekt der Fachärztin Dr. Irina Hüning vom Institut für Humangenetik am Campus Lübeck hilft Familien mit Kindern, die an einem bisher ungeklärten seltenen Fehlbildungssyndrom leiden. Je nach klinischem Bild kann jetzt mithilfe neuer Methoden (Whole Exome Sequencing mittels Next Generation Sequencing-Trio-Analyse) eine deutlich höhere Diagnose-Wahrscheinlichkeit erzielt werden.

In der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Campus Lübeck werden in Zukunft alle Facetten einer modernen und innovativen Geburtsmedizin geboten. „Mit einer innovativen und neuartigen Gebärwanne werden wir unseren Patientinnen die Geburt im Wasser ermöglichen. Dies ist auch medizinisch sinnvoll, da die Wassergeburt auch den Schmerzmittelbedarf senkt“, sagt Klinikdirektor Prof. Dr. Achim Rody und dankt der UKSH-Förderstiftung für eine Zuwendung von 20000 Euro.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig würdigt das Engagement der Förderstiftung: „Die Kuratoren unterstützen mit ihrem jährlichen Engagement Spitzenmedizin in Schleswig-Holstein und tragen somit zum Erfolg des UKSH bei. Dafür danke ich sehr.“

„Diese wertvolle Unterstützung der Universitätsmedizin zeigt die Wertschätzung des UKSH und damit der Expertise sowie des Einsatzes unserer mehr als 12  500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH.

„Wir wertschätzen die wichtige Rolle des UKSH für die Menschen und Unternehmen in unserem Land sehr. Mit der Förderung in Höhe von 235  000 Euro dieser fünf außerordentlich interessanten Projekte, freuen wir uns, auch in 2016 diese starke Position zu unterstützen“, sagt Alexander Eck, Vorstandsvorsitzender der Förderstiftung, im Namen aller Kuratoren.


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