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Lübeck

23. Oktober 2017 | 20:02 Uhr

Sorgen um die Katharinenkirche

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

shz.de von
erstellt am 21.Feb.2014 | 12:32 Uhr

Die Katharinenkirche, auch St. Katharinen zu Lübeck genannt, ist die einzige erhaltene Klosterkirche in der Hansestadt – Teil des ehemaligen Franziskaner-Klosters. Seit den 1980er Jahren wird das Gotteshaus als Museumskirche verwaltet, seit Herbst 2011 wird das Gebäude in der Königstraße aufwändig saniert. „Was wird aus der Katharinenkirche nach der Sanierung?“ Diese Frage möchte der denkmalschutzpolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Hauke Wegner g geklärt wissen. „Wir unterstützen Prof. Dr. Wißkirchen in seiner Aussage, dass es eine Schande wäre, wenn die Kirche nicht der Öffentlichkeit zugänglich wäre.“ Daher hat die CDU-Fraktion einen Antrag zur nächsten Bürgerschaftssitzung gestellt. „Bis zu den Sommerferien soll ein erstes Nutzungskonzept auf den Tisch.“

Für die Sanierung des Kulturdenkmals Katharinenkirche wendet die Stadt allein 700 000 Euro auf. Weitere 2,8 Millionen Euro kommen vom Bund. Doch ein schlüssiges Konzept, wie es nach den Bauarbeiten weitergehen soll, fehle bisher, so Wegner: „Wir wollen ja nicht im Schwarzbuch des Steuerzahlerbundes landen, indem wir erst eine Kirche für viel Geld sanieren und diese dann ungenutzt verschlossen bleibt.“

Auch der Vorsitzende des Kulturausschusses, Henning Stabe, unterstützt die Initiative: „Ich kann mir die Kirche auch gut als Ausstellungsraum für die Jahresschauen der Gemeinschaft Lübecker Künstler vorstellen. Im Burgkloster sind die entsprechenden Flächen durch den Bau des Hansemuseums weggefallen. Ebenso würden Konzerte zum Beispiel für mittelalterliche Musik gut in das Ambiente passen“, so der Kulturpolitiker.

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