zur Navigation springen

Senator: Für die Stadt war es kein Verlust

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübeck hat in den vergangenen Jahren rund 68 Millionen Euro in den Flughafen investiert. „Für die Stadt ist das aber kein reiner Verlust“, rechnet Wirtschaftssenator Sven Schindler (Foto, SPD) vor. Alleine die Bruttowertschöpfung habe 126 Millionen Euro betragen.

Die Grünen hatten nach den Kosten des Flughafens gefragt, CDU-Fraktionschef Andreas Zander nach den wirtschaftlichen Effekten durch den Ausbau und den Betrieb des Flughafens seit dem Jahr 1997. Auch wenn der Hauptausschuss beschlossen hat, dass die Antworten öffentlich sind, bleibt die schriftliche Antwort von Sozialsenator Sven Schindler vorerst unter Verschluss. Sie soll erst zur Bürgerschaftssitzung am 28. April veröffentlicht werden.

Die Stadt Lübeck hat von 1997 bis heute rund 6,8 Millionen Fluggäste gezählt. Nach einer Studie aus dem Jahr 2009 sorgt ein Tourist für rund 110 Euro am Tag. Der Wert dürfte inzwischen höher liegen. Gezählt werden können natürlich nur ankommende Touristen, die auch in Lübeck Urlaub gemacht haben. Senator Schindler geht davon aus, dass es rund 200  000 in 18 Jahren gewesen sind. Das ergäbe einen Umsatz in der Tourismuswirtschaft von rund 22 Millionen Euro. Dazu kommen die Arbeitsplätze am Flughafen inklusive der dort ansässigen Geschäfte und Behörden. Die Stadt geht davon aus, dass es im Schnitt 160 Beschäftigte waren. Daraus ergeben sich jährlich rund 3,2 Millionen Euro an Löhnen und Gehältern und bei einer Zahl von im Schnitt 375  000 Passagieren jährlich eine Bruttowertschöpfung von knapp sieben Millionen Euro. Das macht seit 1997 eine Wertschöpfung von 126 Millionen Euro und Löhne und Gehälter in Höhe von 57,6 Millionen Euro.


Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen