Zwangsräumung in Lübeck : SEK-Einsatz: Mann droht mit Waffen und Sprengstoff

Ein Gerichtsvollzieher soll eine Wohnung in Lübeck räumen. Der 58-jährige Mieter verbarrikadiert sich. Er droht mit Waffen- und Sprengstoffeinsatz. Anwohner werden evakuiert und das Sondereinsatzkommando verständigt.

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12. März 2014, 14:01 Uhr

Lübeck | Weil seine Wohnung durch einen Gerichtsvollzieher geräumt werden sollte, rief ein Mieter am Mittwochmorgen das SEK auf den Plan. Der 58-Jährige verbarrikadierte sich in der Vorwerker Straße in Lübeck und erklärte durch die geschlossene Wohnungstür in der Wohnanlage, dass er bewaffnet sei und gegebenenfalls auch Sprengstoff einsetzen würde. 

Die Lübecker Polizei wurde daraufhin informiert und zeitgleich das Spezialeinsatzkommando Schleswig-Holstein aus Kiel und der Kampfmittelräumdienst aus Groß Nordsee beordert. Das Gebäude wurde geräumt. Nur wenige Anwohner waren betroffen. Viele waren offenbar berufstätig und deshalb nicht anwesend.

Bei einer günstigen Gelegenheit erfolgte gegen 11 Uhr der Zugriff durch das SEK, bei dem niemand verletzt wurde. Die durch den Mieter angekündigten Waffen und der Sprengstoff waren nicht auffindbar. Der Mann wird dem Amtsarzt vorgestellt – ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

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