Lübeck : SEK-Einsatz endet mit Sicherstellung von Messern

Das Sondereinsatzkommando vor dem Lübecker Wohnhaus.

Das Sondereinsatzkommando vor dem Lübecker Wohnhaus.

Ein 34-Jähriger gefährdete sich selbst. Das SEK rückte an. Der Einsatz ging glimpflich aus.

shz.de von
11. August 2017, 19:51 Uhr

Lübeck | Am Freitagnachmittag hat es in Lübeck einen SEK-Einsatz gegeben. Ein Mann aus dem Stadtteil St. Gertrud drohte, sich selbst zu verletzen.

Gegen 13.25 Uhr wurden Polizei und Rettungsdienst über eine mögliche Selbstgefährdung des 34-jährigen Lübeckers informiert. An der Wohnanschrift konnten die eingesetzten Beamten dieses bestätigen. Eine Kontaktaufnahme mit dem Mann war nicht möglich. Nach erster Einschätzung konnte ein gefahrloses Betreten der Wohnung nicht gewährleistet werden, sodass das SEK und auch Mitglieder der Verhandlungsgruppe alarmiert wurden. Vorsorglich sperrten Beamte die angrenzende Straßen und die betroffenen Wohnanschrift ab.

Kurz nach 17 Uhr erfolgte der Zugriff durch die Spezialeinheit. Es wurde niemand verletzt. Der Mann wurde von einem Arzt betreut. Zwei Messer wurden sichergestellt.

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