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Schwarzfahrer (22) sollte ins Gefängnis

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bundespolizei stattete Lübecker einen überraschenden Hausbesuch ab

Ein 22 Jahre alter Lübecker zeigte sich sehr überrascht. Als es an der Tür klingelte und er öffnete, standen zwei Ermittler der Bundespolizei vor ihm. Nachdem der junge Mann sich ausgewiesen hatte, eröffneten die Beamten ihm, dass er sie in ihre Dienststelle begleiten müsse, da ein Vollstreckungshaftbefehl gegen ihn vorläge.

Der 22-Jährige war in der Vergangenheit mit der Bahn mehrfach „schwarz“ gefahren. Die Deutsche Bahn AG hatte wiederholt Anzeige gegen den Lübecker erstattet. Augenscheinlich hatten ihn Anzeigen sonderlich beeindruckt, denn der 22-Jährige hatte weder gezahlt, noch von seinem Verhalten Abstand genommen.

Vor diesem Hintergrund war er zwischenzeitlich zur Festnahme ausgeschrieben worden, und diesen Haftbefehl wollten die Beamten der Bundespolizei mit ihrem Besuch an der Wohnungstür vollstrecken. In der Dienststelle der Bundespolizei wurde der Haftbefehl angefordert, und die Beamten eröffneten dem 22-Jährigen, dass er die offene Rechnung in Höhe von 900 Euro sofort zu begleichen habe oder anderenfalls 95 Tage „hinter schwedischen Gardinen“ verbringen würde.

Nach einigen Telefonaten fand der junge Mann dann einen Bekannten, der sich bereit erklärte, für ihn mit 400 Euro in Vorkasse zu treten. Die zuständige Rechtspflegerin erklärte sich mit der Zahlung des Teilbetrages einverstanden, Daraufhin wurde die Vollstreckung der Ausschreibung ausgesetzt. Anschließend konnte der 22-Jährige die Dienststelle der Bundespolizei im Hauptbahnhof wieder verlassen.

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