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Keine Kündigungen : Sana Kliniken verlängern Verträge mit DRK-Schwestern

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Während das UKSH rund 1000 Schwestern, Pfleger und Auszubildende kündigen will, halten die Sana Kliniken in Lübeck an der DRK Schwesternschaft fest.

shz.de von
erstellt am 18.Feb.2015 | 12:30 Uhr

Lübeck | Die Sana Kliniken in Lübeck verlängern die Verträge mit der DRK Schwesternschaft Lübeck. Die Einrichtung sei mit der Arbeit der rund 70 DRK-Schwestern und der Kooperation der Schwesternschaft sehr zufrieden und verlängere die Verträge um sechs Jahre bis Ende 2020, teilte der Geschäftsführer der Sana Kliniken Lübeck GmbH, Klaus Abel, am Mittwoch mit.

Am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) geht der Konflikt um die Kündigungen der DRK-Schwesternschaften zum Jahresende indes weiter. Hier sind fast 1000 Schwestern und Auszubildende betroffen.

Die Schwesternschaften wollen die fast 100 Jahre lange Kooperation mit dem UKSH fortsetzen. Das UKSH möchte die DRK-Schwestern selber anstellen und würde nach eigenen Angaben etwa 750.000 Euro im Jahr sparen. Dagegen kommt ein Gutachten im Auftrag der Schwesternschaften zu dem Ergebnis, das bisherige Modell der sogenannten Gestellungsverträge sei für das UKSH um mindestens 253.000 Euro bis zu einer Million Euro günstiger.

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