Sana Kliniken und Stadtwerke profitieren

Jürgen Schäffner (Stadtwerke, links) und Klaus Abel (Sana Kliniken) am alten Heizkessel.
Jürgen Schäffner (Stadtwerke, links) und Klaus Abel (Sana Kliniken) am alten Heizkessel.

shz.de von
21. Mai 2015, 16:49 Uhr

1,3 Millionen Euro zahlen die Sana-Kliniken Lübeck im Jahr für Strom und Wärme. Das soll sich noch in diesem Jahr ändern. Im November geht ein neues Blockheizkraftwerk in Betrieb. Das lohnt sich wirtschaftlich und für die Umwelt. Betrieben wird die neue Anlage von den Stadtwerken Lübeck.

Seit 2013 hatten Sana Kliniken und Stadtwerke über eine neue Anlage verhandelt. Das Ergebnis: Die Klinik finanziert das 1,2 Millionen Euro teure Projekt, die Stadtwerke werden es betreiben, warten und kontinuierlich optimieren. Der Vorteil für die Klinik: Durch die gemeinsame Erzeugung von Strom und Wärme sinkt de Energieverbrauch um 20 bis 25 Prozent. Bereits nach vier Jahren hat sich die Anlage rentiert. Das Heizkraftwerk erzeugt bis zu 530 Kilowatt Strom und 660 Kilowatt Wärme. Für besonders kalte Winter bleibt der zweite Heizkessel mit 1500 Kilowatt bestehen. Für Jürgen Schäffner, Geschäftsführer der Stadtwerke Lübeck, ist das Projekt auch ein Signal für den Umstieg von einem reinen Energieverkäufer zu einem Energieberater. So wird das Modell mit dem Blockheizkraftwerk auch anderen Unternehmen angeboten. Wahlweise übernehmen die Stadtwerke auch die Finanzierung. Bei den Sana Kliniken in Lübeck wird nicht nur bei der Erzeugung gespart. So werden die Leuchtstoffröhren durch moderne LED-Technik ersetzt. Und auch moderne Steuerungstechnik könne helfen, sagt Geschäftsführer Klaus Abel. So könnten bei Lastspitzen zum Beispiel die zahlreichen Kaffeemaschinen automatisch kurz stromlos geschaltet werden.













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