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Lübeck

17. Dezember 2017 | 06:01 Uhr

Rettungsdienst übertrifft Vorgaben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

96 Prozent der Rettungsfahrten in Lübeck sind pünktlich vor Ort

In Schleswig-Holstein gilt eine Hilfsfrist von 12 Minuten für das „ersteintreffende Rettungsmittel“. Damit gemeint ist die Zeit vom Eingang der Notfallmeldung in der Einsatzleitstelle bis zum Eintreffen des Rettungsfahrzeugs am Einsatzort. Die Auswertung der Einsätze zur Notfallrettung im Lübecker Stadtgebiet ergibt für das Jahr 2015 eine Einhaltung der Hilfsfrist von 96,3 Prozent.

„Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigen, dass die Einhaltungsquote nie unter 95,5 Prozent lag. Das bedeutet, dass die Eintreffzeiten der Rettungswagen im Lübecker Stadtgebiet seit Jahren über den Mindeststandards liegen“, sagt Bernd Möller (Grüne), Senator für Umwelt Sicherheit und Ordnung in der Hansestadt . Er zeigt sich erfreut über die Erfolgsquote: „Alle Beteiligten arbeiten seit Jahren engagiert daran, eine gute Versorgung der Bewohner sicherzustellen. Dabei ist die effiziente Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen und den die Notärzte stellenden Krankenhäusern ebenso positiv hervorzuheben, wie der hohe Ausbildungsstandard und die Motivation unserer Mitarbeiter“. Nicht zuletzt sei die gute Versorgung auch der Tatsache zu verdanken, dass die Einsatzkräfte der Lübecker Berufsfeuerwehr gleichzeitig auch als Rettungsfachkräfte ausgebildet sind.

Trotz dessen ist die weitere Entwicklung kontinuierlich zu beobachten, denn zum Wohle der Patienten sollen diese Voraussetzungen in den nächsten Jahren aufrechterhalten werden. „Dies soll unter anderem durch den Einsatz von stets aktuellem Rettungsgerät bei zunehmend schwierigeren Verkehrsverhältnissen realisiert werden“, so Möller. Hierfür müssten aber auch alle bestehenden Standorte der Rettungsfahrzeuge weiterhin betrieben werden.

Ein weiteres Indiz für die erfolgreiche Arbeit in der Lübecker Notfallrettung sei, so Möller, dass in den letzten Jahren in der Hansestadt Lübeck keinerlei Beschwerden oder Klagen bezüglich zu später Eintreffzeiten von Rettungsfahrzeugen eingegangen sind.

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