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Lübeck

18. August 2017 | 03:35 Uhr

Rekordbesuch im Museum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Mehr als 48 000 Menschen fühlen sich vom Angebot der 15. Lübecker Museumsnacht angesprochen

Die Lübecker Museen können eine überaus positive Bilanz der 15. Lübecker Museumsnacht ziehen: Die an der Museumsnacht beteiligten Museen und Galerien konnten rund 48  000 Gäste begrüßen. Das ist nicht nur eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr, sondern bedeutet zugleich auch einen neuen Besucherrekord.

Die Kultur-Großveranstaltung – immer am letzten Sonnabend im August –, die in diesem Jahr unter dem Motto „Strömungen“ stand, sorgte dafür, dass die Straßen der Altstadtinsel auch in den späten Abendstunden noch von flanierenden Kunst- und Kulturhungrigen bevölkert waren.

„Die umfangreichen Programmpunkte, die wunderbaren Orte und nicht zuletzt auch das gute Wetter des lauen Spätsommerabends haben unseren Besuchern ein unvergessliches Erlebnis beschert und dafür gesorgt, dass die Besucherzahl gegenüber dem Vorjahr noch mal gesteigert werden konnte“, ist Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Leitender Direktor der Lübecker Museen, hoch erfreut.

Das abwechslungsreiche Programm zog das Publikum aller Altersklassen in den Bann. Während die jüngeren Besucher bei Live-Musik der Band „Northern Lights“ mit Schauspieler Jonas Nay die Wiese vor dem Holstentor in eine Open-Air-Konzert-Arena verwandelten, trieb es viele andere Gäste ins Museumsquartier St. Annen, wo die Kuratoren der Jahrhundertausstellung „Lübeck 1500“ bei ihren „Blind Date im Mittelalter“-Führungen jeweils über 150 Teilnehmer zu verzeichnet hatte.

„Das Boot ist voll!“, der Titel der literarischen Schiffstour des Grass-Hauses mit Andreas Hutzel und Vincenz Türpe auf der „MS Hertha Quandt“, sollte sich im wahresten Sinne des Wortes so erweisen. Gern genutze Anlaufstelle für Eltern mit Kindern war das Museum für Natur und Umwelt am Dom, wo von der Glücks-Meditation bis zum Borgenschießen vieles geboten wurde.

Das Buddenbrookhaus, in dem neben zahlreichen anderen Programmpunkten die Hausleiterin Dr. Birte Lipinski die Besucher bei einer Hausbegehung über die Neubaupläne für das „Buddenbrookhaus 2018“ informierte, war erstmals Ausrichterin der Abschlussparty.

Ins Schwärmen gerieten die Besucher der Katharinenkirche, die nach langer Restaurierungszeit erstmals nach fünf Jahren wieder geöffnet war. Die Musik des Hamburger Soundpiloten Raphael Marionneau erfüllte den in ein fantastisches Licht getauchten Kirchenraum.

Viele Gäste nutzten auch die Chance, das neue Hansemuseum an der Untertrave, das erstmals an einer Museumsnacht teilnahm, zu besuchen. Höchst zufrieden mit dem Besucherandrang war auch das Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung (ZKFL), das gleich an zwei Orten präsent war und sich unter anderem mit der „Schatzkammer Völkerkundesammlung“ beschäftigte.

Auch zahlreiche private Galerien, die sich am Rahmenprogramm beteiligten, vermeldeten regen Zulauf.

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