Verdacht der Vorteilsnahme : Razzia bei Lübecker Feuerwehr

Zwei Mitarbeiter der Lübecker Berufsfeuerwehr sollen unter anderem Atemschutzmasken weit über Bedarf bestellt haben.

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08. April 2014, 17:49 Uhr

Lübeck | Die Staatsanwaltschaft Kiel ermittelt gegen Mitarbeiter der Lübecker Berufsfeuerwehr wegen des Verdachts der Vorteilsnahme bei Materialbeschaffungen. In diesem Zusammenhang seien am Dienstag Räume der Feuerwehr und der Stadtverwaltung durchsucht worden, teilte die Hansestadt Lübeck mit. Die Stadt arbeite in dieser Angelegenheit bereits seit längerer Zeit mit der Staatsanwaltschaft zusammen, um die Vorwürfe aufzuklären, sagte ein Sprecher. „Von der Feuerwehr sowie vom Bereich Buchhaltung wurden Unterlagen an die Staatsanwaltschaft herausgegeben.“ Es gebe keine Ermittlungen gegen Beschäftigte dieses Bereiches.

Laut einem Medienbericht sollen zwei Mitarbeiter der Berufsfeuerwehr Material weit über Bedarf bestellt haben. Die bestellte Menge soll aber nie geliefert worden sein. Bei den Bestellungen soll es sich unter anderem um Einweghandschuhe und Atemschutzmasken gehandelt haben.

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