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Lübeck

24. Oktober 2017 | 08:49 Uhr

Radfahrer müssen absteigen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

An der Dauerbaustelle Possehlbrücke soll Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer verbessert werden

Der Abriss und Neubau der Possehlbrücke bereitet in Lübeck in vielerlei Hinsicht Probleme (wir berichteten). Verkehrsbeobachtungen durch die Bauverwaltung nach Hinweisen aus der Bevölkerung auf Sicherheitsprobleme für Rafdfahrer und Fußgänger haben zu Konsequenzen geführt: So werden Radfahrer ab sofort innerhalb der Einengung der Possehlbrücke (Foto) , stadtaus- sowie stadteinwärts, zum Absteigen und Schieben angehalten. Stadteinwärts gibt es die Alternative, die Straße zu nutzen und sich in dem dort langsam fortbewegenden Kfz-Verkehr einzugliedern. Mofas bleibt das Befahren der Brücke stadtauswärts weiterhin untersagt.

Weitere bauliche Veränderungen sollen nach Angaben der Stadt Lübeck nach und nach umgesetzt werden:

Voraussichtlich in der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch, 19. / 20. April, ab circa 22 Uhr, sollen die Schutzeinrichtungen, die derzeit vor den gesicherten Versorgungsleitungen stehen, auf der westlichen Seite der Brücke so verschoben werden, dass dann eine bauliche Trennung zwischen Fahrbahn und Gehweg entsteht. Dadurch wird der bislang schmale Bereich für Rad- und Fußgängerverkehr verbreitert. Als Schutz der notwendigen Versorgungsleitungen wird ein zwei Meter hoher Bauzaun direkt vor der Umbauung aufgestellt und im Beton verankert. Dafür wird eine Vollsperrung der Possehlstraße, sowohl für den Kraftfahrzeugverkehr als auch für Fußgänger und Radfahrer, erforderlich. Die Dauer und der Umfang der Sperrung werden noch zeitnah angekündigt.

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