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Lübeck

20. Oktober 2017 | 05:49 Uhr

Priwall-Fahrt fünf Prozent teurer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Neue Tarife für die Überfahrt von Travemünde zum Priwallufer sollen am 1. April 2017 zur Geltung kommen

Die Preise für die Priwallfähre werden zum 1. April 2017 um durchschnittlich fünf Prozent erhöht – mindestens jedoch zehn Cent. Das hat der Aufsichtsrat des Stadtverkehr Lübeck (SL) beschlossen. Die neuen Preise sollen bis zum 31. August 2018 Gültigkeit haben.

„Wir konnten die Preise für die Fähre über mehr als zwei Jahre konstant halten“, sagt Willi Nibbe, Geschäftsführer des Stadtverkehrs: „Allgemeine Kostensteigerungen führen jetzt dazu, dass zur Erbringung einer zuverlässigen Leistung rund um die Uhr eine moderate Preisanpassung erforderlich ist.“ So wird ab 1. April die Einzelfahrkarte für Erwachsene statt 1,20 Euro nun 1,30 Euro kosten. Die Schülermonatskarte erhöht sich von 19,70 Euro auf 20,70 Euro und die Monatskarte für Erwachsene von 29,60 Euro auf 31,10 Euro. Die Fährkostenbefreiung für Lübecker mit ersten Wohnsitz auf dem Priwall, die die Fähre zu Fuß nutzen, und deren Kinder bleibt bestehen. Damit ist der Schulweg mit der Fähr entgeltfrei.

Für eine Einzelfahrt mit dem Auto ohne Personen bezahlen die Kunden statt 3,70 Euro 3,90 Euro. Die Fahrzeugmonatskarte ohne Personen kostet statt 91,20 Euro neu 95,80 Euro. Wer regelmäßig und komfortabel ein Jahr mit dem Auto die Fährverbindung nutzt, zahlt statt 610 Euro jetzt 641,00 Euro.

„Der Preisanpassung stehen etliche positive Maßnahmen in 2017 gegenüber“, betont Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs: „Ab April tritt das Qualitätsversprechen für Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit in Kraft, ähnlich wie im Busverkehr.“ Desweiteren wird die Sommersaison für die Norderfähre Priwall VI bereits ab April starten und bis 31. Oktober mit täglichen Fahrten verlängert werden. “

„Travemünde und der Priwall sind beliebte Ausflugsziele für Tagestouristen“, so Nibbe: „Wir wollen daher in Verbindung mit dem Projekt Priwall Waterfront das Alleinstellungsmerkmal mit dem Rundwanderweg an der Trave nutzen und den Service für unsere Kunden mit der Überfahrt an zwei Standorten ausweiten.“ Bisher fuhr die Norderfähre im April und im Oktober nur an den Wochenenden.

Das Pilotprojekt „Hop on“ beinhaltet ein elektronisches Ticketing und wird zukünftig die Abfertigung an der Fähre beschleunigen. Weiter wird es im 1. Halbjahr neue Fahrkartenautomaten geben. An denen n wird es möglich sein, mit Bargeld und Scheinen, vor allem aber mit EC-Karte oder Kreditkarte zu bezahlen. Das Automatensortiment wird erweitert, so dass auch außerhalb der Öffnungszeiten des Service-Centers Zeitkarten erworben werden können. Neu ist auch die Einführung eines Abonnements für einspurig motorisierte Kleinfahrzeuge.

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