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Lübeck

13. Dezember 2017 | 07:01 Uhr

Possehlbrücke teilgesperrt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübecker Verkehrsprobleme vor dem G7-Gipfel im April wegen Abriss der maroden Brücke

Pünktlich um 14 Uhr am Montag wurde die Possehlbrücke – wie angekündigt – in Richtung Berliner Platz gesperrt, also stadtauswärts. Die Bauarbeiter stellten Absperrbarken auf, die Ampelschaltung an der Einmündung der Lachswehrallee wurde geändert. Kurz darauf kam es zu Staus auf der Wallstraße, die als Umleitungsstrecke ausgeschildert ist. Jetzt ist es nur mit einem erheblichen Umweg möglich, vom Lindenplatz über die Moislinger Allee zum Verkehrsknotenpunkt Berliner Platz zu gelangen. Das aber ist mit Blick auf den bevorstehenden G7-Gipfel der Außenminister am 14. und 15. in der Hansestadt von hoher Bedeutung.

Die Abrissarbeiten an der gesperrten Brückenhälfte haben noch nicht begonnen. Aus gutem Grund: Denn bereits am 13. April könnte die Fahrspur wieder freigegeben werden. Die Possehlbrücke wird während des Treffens der G7-Außenminister in Lübeck benötigt. Hintergrund: Die zum Abriss bestimmte Possehlbrücke ist nur einen Steinwurf vom Lübecker Behördenhochhaus entfernt, in dem die Polizeidirektion Lübeck ihren Sitz hat. Dort soll auch eine Sammelstelle für festgenommene Demonstranten eingerichtet werden. Die wäre aber bei gesperrter Fahrbahn nur schwer zu erreichen. Erst nach der Abreise der Minister ist an den Abriss der seit Montag gesperrten Brückenhälfte zu denken. Dann ist die Durchfahrt zum Berliner Platz bis Januar 2017 nicht möglich.

Die Lübecker Stadtverwaltung wollte sich auf Anfrage nicht zu einer temporären Wiederöffnung der seit gestern gesperrten Fahrbahn der Possehlbrücke äußern. Über Sicherheitskonzepte zum Gipfeltreffen würden keine Angaben gemacht, hieß es nur.

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