Poller und Klötze am neuen „Schrangen“ bleiben

Betonklötze und Poller verhindern an beiden Enden des Schrangen in der Lübecker  Altstadt die Zufahrt.
Betonklötze und Poller verhindern an beiden Enden des Schrangen in der Lübecker Altstadt die Zufahrt.

Aufwändige optische Umgestaltung der Lübecker Fußgängerzone findet unansehnliches Ende

shz.de von
14. Dezember 2013, 00:31 Uhr

Verwundert reagieren Passanten auf dem „Schrangen“ in der Altstadt: Die Bauarbeiten des Projekts „Mitten in Lübeck“ sind abgeschlossen, aber an den Enden der Fläche zwischen den beiden Karstadthäusern – an der Königstraße und der Fußgängerzone Breite Straße – stehen unansehnliche Poller und Betonklötze. Und die, so die Stadtverwaltung, bleiben erst einmal da stehen – egal wie es ausschaut.

Die mehrjährige kostspielige Umgestaltung der Fußgängerzone vom Klingenberg bis zur Beckergrube ist seit wenigen Tagen beendet und wird von den meisten Passanten auch gelobt. Wasserspiele, Bäume und Sitzbänke laden zum Verweilen ein. Probleme gibt es nur mit dem unteren Teil des Schrangens. Ein gewünschtes Gebäude auf der Freifläche (Foto) war nicht finanzierbar. Die Baufläche wurde mit Asphalt versiegelt (wir berichteten). Und jetzt ist klar: Auch die Absperrungen mit Pollern und Betonklötzen bleiben, bis Bänke und andere schönere Hindernisse aufgebaut werden. „Die bereits aufgestellten Absperrpfosten unterbinden dauerhaft die Befahrung des unteren Schrangen“, teilt das städtische Presseamt knapp mit. „Die Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr ist jedoch weiterhin gewährleistet. Die auf der Asphaltfläche gestellten Betonrücken verhindern zurzeit temporär die Befahrung des Platzes im Bereich der Asphaltfläche, bis im kommenden Jahr dort drei U-Sitzelemente und ein Podest installiert werden.“

Der Hintergrund: Die große freie Fläche wurde gerne vom Lieferverkehr genutzt. Dafür ist sie aber nicht vorgesehen. So befindet sich unter dem Platz der Durchgang zwischen den beiden Karstadt-Häusern. Die Stadt hat die Fußgängerzone deshalb entsprechend beschildert. So darf der „Schrangen“ nur über die Mengstraße und Breite Straße angefahren werden. Als Ausfahrt dient die Breite Straße in Richtung Kohlmarkt oder Beckergrube.

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