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Lübeck

21. Oktober 2017 | 09:09 Uhr

Polizei zeigt mehr Präsenz

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübeck: Beamte werden in der Silvesternacht zum Teil auch mit Maschinenpistolen unterwegs sein

Die Szenen aus der Nacht zu Neujahr 2016 sind noch in Erinnerung, als es in mehreren deutschen Großstädten, darunter auch in Hamburg, zu Gruppen-Übergriffen gegen Frauen im öffentlichen Raum gab. Dazu soll es in diesem Jahr nicht erst kommen. „Die Polizei wird in Lübeck deshalb deutliche Präsenz zeigen“, sagte Stefan Muhtz, Sprecher der Polizeidirektion, am Freitag.

In Schleswig-Holstein war es in den großen Städte Kiel und Lübecks nicht zu vergleichen Übergriffen gekommen. „Dennoch bereitet sich die Landespolizei Schleswig-Holstein und damit auch die Polizeidirektion Lübeck taktisch intensiv auf die Bewältigung der möglichen polizeilichen Lagen vor“, so Muhtz. Silvesterveranstaltungen mit hohen Zuschauerzahlen für Feuerwerke und Musikveranstaltungen rücken daher zum Jahreswechsel in den Fokus. „Bei uns in der Direktion trifft das insbesondere auf die Ostseebäder zu“, so Polizeisprecher Muhtz: „Deshalb werden deutlich mehr Polizistinnen und Polizisten im Vergleich zu anderen Samstagnächten im Einsatz sein.“ Die Beamten seien durch gelbe Westen deutlich erkennbar. „Die Einsatzkräfte sind teilweise mit Maschinenpistolen ausgerüstet“, so Muhtz weiter und empfiehlt: „Sollten Sie in Schwierigkeiten geraten, sprechen sie unsere Kollegen persönlich an oder wählen Sie den Notruf 110. Helfen Sie, wenn jemand um Hilfe bittet, und bieten Sie Hilfe an, wenn sie meinen, dass jemand sie braucht. Sollte es dennoch zu Straftaten oder größeren Schlägereien kommen, wollen wir schnell reagieren und konsequent handeln“, betont der Sprecher der Polizeidirektion Lübeck.

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