Politstreit um Travemündes Top-Grundstück

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20. September 2013, 00:34 Uhr

Es geht um den Verkauf eines Sahne-Grundstücks in Travemünde: Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe hat den Vorwurf der CDU zurückgewiesen, im Hauptausschuss am 10. September dazu die Unwahrheit gesagt zu haben. Die CDU hatte Saxe vorgeworfen, dort unzutreffend ausgeführt zu haben, dass der Investor auf dem ehemaligen Travag-Gelände wegen des Scheiterns des Projekts Kailine abgesagt habe. „Der Vorwurf der CDU ist falsch. In der Sitzung habe ich mitgeteilt, dass ein Hamburger Investor den Bausenator informiert hat, dass der Notartermin über den Kauf des ehemaligen Travag-Grundstücks abgesagt wurde, weil der Investor im Hinblick auf die Bürgerschaftsentscheidung zu Kailine verunsichert ist, ob er für das geplante Vorhaben Baurecht bekommt“, erklärte Saxe: „Es hat uns aber in der letzten Woche gefreut zu hören, dass der Investor wieder in Verhandlungen steht.“ Über diese Wiederaufnahme hatte Bausenator Franz-Peter Boden im Bauausschuss in dieser Woche berichtet. Bürgermeister und Bausenator haben für kommende Woche ein Gespräch mit dem Investor vereinbart, um zu sehen, ob und wie dem Investor ein hinreichendes Maß an Sicherheit gegeben werden kann.

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