Lübeck : Passanten retten Mann von brennendem Museumsschiff „Ellen“

Ein Blick in die ausgebrannte Kajüte der „Ellen“.
Ein Blick in die ausgebrannte Kajüte der „Ellen“.

Passanten hörten Hilferufe aus dem brennenden Kutter. Sie retten einen Mann aus einer Kajüte.

shz.de von
27. April 2016, 11:51 Uhr

Lübeck | Couragierte Passanten haben in Lübeck einen Mann von einem brennenden Museumsschiff gerettet. Das Opfer erlitt eine starke Rauchgasvergiftung. Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, hatten die Passanten Hilferufe aus einem alten Kutter gehört.

Außerdem quoll starker Rauch aus der „Ellen“, sagte Feuerwehrsprecher Matthias Schäfer. Die Passanten seien sofort an Bord geklettert, dort entdeckten sie den Mann in der stark verqualmtem Kajüte. Zunächst gab es die Befürchtung, dass sich noch weitere Menschen unter Deck des Schiffes befanden, dies bestätigte sich aber nicht. Wie es zu dem Feuer an Bord kam, soll nun die Polizei untersuchen.

Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr schickte neben Löscheinheiten auch die Rettungstaucher der Feuerwache 1, das Löschboot, sowie die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt und Padelügge-Buntekuh zum Einsatzort. Der Rettungsdienst wurde für den Einsatz an der Untertrave mit zusätzlichen Rettungswagen und einem Notarzt verstärkt.

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