Noch ein Engpaß

Die Verkehrsführung auf der Lübecker Nordtangente vor der Eric-Warburg-Brücke wurde verändert.
Die Verkehrsführung auf der Lübecker Nordtangente vor der Eric-Warburg-Brücke wurde verändert.

Fünf Monate weitere Baustelle im Verlauf des St.-Jürgen-Rings / Verbesserung vor Eric-Warburg-Brücke

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23. April 2019, 13:26 Uhr

Lübeck | Die Entsorgungsbetriebe Lübeck (EBL) haben am Dienstag mit den Kanalbauarbeiten im St.-Jürgen-Ring zwischen der Kronsforder Allee und dem Mönkhofer Weg. Je Fahrtrichtung steht – wie bereits auf der Wakenitz-Brücke – nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Es wird sich dabei um zeitversetzte Einzelbaustellen handeln. Die Einschränkung wird voraussichtlich etwa fünf Monate andauern.

Im Zuge dieser Baumaßnahme werden die Regenwasserhausanschlüssen für die privaten Grundstücke und bis zu einem Meter auf die jeweiligen Grundstücke verlegt. Nach Herstellung der Regenwasserhausanschlüsse wird auf den Grundstücken eine Trennung des bisherigen Mischwasserwasserhausanschlusses in Schmutz- und Niederschlagswasser erforderlich. Die vorhandenen Mischwasserhausanschlüsse dienen dann zur der Ableitung des Schmutzwassers. Die Grundstückseigentümer haben von den Entsorgungsbetrieben im August 2018 dazu bereits eine Information erhalten.

Verbesserungen in der Verkehrsführung gibt es auf einem anderen Ende der Stadt. „Neue Striche für mehr Sicherheit“ lautet die Devise, denn in einigen Fällen ist es ganz einfach, den Verkehr in Lübeck besser fließen zu lassen: So wurden jetzt die Fahrbahnmarkierungen auf der Einsiedelstraße – Teil der Lübecker Nordtangente – erneuert und modifiziert. Jetzt führen zwei Fahrspuren auf die Eric-Warburg-Brücke.

Auch bisher war die Einsiedelstraße in Richtung Eric-Warburg-Brücke zweispurig, allerdings führte die linke Spur nur zum Nordlandkai. An der Gabelung gab es daher immer wieder gefährliche Situationen, wenn sich Autos noch schnell entsprechend einordnen wollten. Außerdem stand für den Rückstau bei einer Brückenöffnung nur ein Fahrstreifen zur Verfügung, Ortsunkundige blockierten häufig die linke Spur, für den Fall, dass sie sich noch anderes einordnen wollten.

Die Lösung des Problems ist einfach nachzuvollziehen: Jetzt führen beide Fahrstreifen zur Brücke. Das dürfte auch die Nerven der Wartenden schonen. Bisher konnten auch Autos in Richtung Nordlandkai fahren und in der Frankfurter Straße wenden. Sie standen dann direkt vor der Brücke. Das brachte zwar nur einen Zeitgewinn von einer Minute, nervte aber die anderen Autofahrer. Es gibt jedoch einen Nachteil: Die Lkw in Richtung Nordlandkai müssen sich jetzt in den Stau hinein.

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