Neue Intensivstation

Alle packen mit an beim ersten Spatenstich für die neue Intensivstation der Lübecker sana Kliniken.
Alle packen mit an beim ersten Spatenstich für die neue Intensivstation der Lübecker sana Kliniken.

Sana Kliniken in Lübeck erweitern für 10,5 Millionen Euro ihr Bettenangebot

shz.de von
14. April 2015, 14:56 Uhr

„Angesichts ständig steigender Fallzahlen ist die Ressource Intensivbett inzwischen ein rares Gut geworden“, sagt Lübecks Innensenator Bernd Möller (Grüne), der für den Rettungsdienst in der Hansestadt zuständig ist. Es gibt Abhilfe: Die Sana Kliniken in der Kronsforder Allee erweitert ihr Angebot an Intensivbetten von 18 auf 22. Jetzt fand der erste Spatenstich statt. 10,5 Millionen Euro kostet die Gesamtmaßnahme, finanziert durch 5,5 Millionen Euro vom Land über das Sozialministerium und fünf Millionen Euro von der Sana AG. Neben der neuen Intensivstation mit 22 Betten werden auch die Vorräume zu den acht Operationssälen modernisiert. Die Bauarbeiten sollen im September 2016 abgeschlossen sein.

Der Lübecker Rettungsdienst transportiert pro Jahr rund 22  000 Notfälle in die Lübecker Kliniken, davon erfolgen rund 6500 unter Begleitung eines Notarztes. Dazu kommen viele Patienten aus dem Umland. „Die Abmeldung von Stationen in unserer Einsatzleitstelle kommt inzwischen nach dem Eindruck der Verantwortlichen viel zu oft vor und stellt den Rettungsdienst vor ernste Probleme“, sagte Lübecks Innensenator Bernd Möller bei der Grundsteinlegung.

Auch Klaus Abel, Geschäftsführer Sana Kliniken Lübeck, berichtet von stark steigenden Patientenzahlen. Im vergangenen Jahr wurden 17  156 Patienten stationär in der Einrichtung an der Krosforder Allee aufgenommen, das sind rund 12,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

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