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Lübeck

21. August 2017 | 06:53 Uhr

Neue Fähre defekt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Gestänge gebrochen: „Priwall VI“ plötzlich nicht mehr manövrierfähig

Die Pannenserie hält an: Die Personenfähre „Priwall IV“, die zwischen Travemünde-Mole und dem Strand Priwall pendelt, ist im März nach Jahrzehnten zuverlässigen Einsatzes ausgemustert worden. Die neue Personenfähre „Priwall VI“ dagegn bereitet Kummer. Das knapp 25 Meter lange Schiff hat einen Tiefgang von 1,60 Metern und konnte im vergangenen Jahr bei Niedrigstand der Elbe bei Magdeburg sie nicht zu Wasser zu gelassen werden. So wurde die „Priwall VI“ mit Monaten der Verspätung im März in Dienst gestellt. Bald stellte sich kleinere technische Pannen ein, und nun das: Am Sonabend war die Fähre nicht mehr manövrierfähig. Sie musste aus Sicherheitsgründen von einer Autofähre auf den Haken genommen werden. Taucher fest am Montag fest, dass an einem Gestänge der Ruderanlage eine Schweißnaht gebrochen und daher verrutscht sei. „Damit war das Ruderblatt nicht mehr uneingeschränkt bewegungsfähig. Es handelt sich bei der neuen Priwall VI um einen Garantiefall, so dass Gespräche mit der Werft aufgenommen worden sind“, sagt Gerlinde Zielke, Sprecherin der Stadtverkehr Lübeck GmbH. Voraussichtlich muss die „Priwall VI“ in ein Dock. Dort kann dann festgestellt werden, ob nach kurzer Reparatur das Schiff wieder voll einsatzfähig ist oder ob noch weitere Schäden entstanden sind, die man mit der Inspektion durch die Taucher naturgemäß unter Wasser nicht feststellen konnte. Man sei bemüht, so Gerlinde Zielke, die Fähre möglichst bald wieder einsetzten zu können. Derweil tut die bewährte „Priwall IV“ ihren Dienst in Travemünde, die jedoch Fahrräder nicht transportieren kann.

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