Lübeck-St.Jürgen : Nächste Notlandung: Heißluftballon strandet in Wohngebiet

Beim Landeanflug riss der Ballon an mehreren Stellen, als er das Wohnhaus berührte.
Beim Landeanflug riss der Ballon an mehreren Stellen, als er das Wohnhaus berührte.

Nach mehreren Landeversuchen bei Windstille geht der Ballon schließlich neben einem Wohnhaus im Carlebach-Park zu Boden. Helfer ziehen den Korb von dem Gebäude weg.

shz.de von
21. Juli 2015, 11:05 Uhr

Lübeck | Am Montagabend konnte man einen Heißluftballon in Lübeck, Stadtteil St.-Jürgen, für längere Zeit stehend in der Luft beobachten. Der Grund: Es herrschte absolute Windstille. Deshalb hatte der Pilot Probleme einen Landeplatz anzufahren.

Zunächst versuchte er, in einem Kleingartengelände an der Osterweide zu landen, dann auf einem Sportplatz an der Grönauer Schule, dann auf dem Uni-Gelände auf einer Baustellenfläche. Alle Landeversuche schulgen jedoch fehl.

Als es gegen 21.15 Uhr immer dunkler wurde, musste der Ballonfahrer gezwungenermaßen landen. Im Hochschulstadtteil im Carlebach-Park ging er dann schließlich zwischen einer Baumallee und einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus zu Boden. Dabei riss sich der Ballon mehrere Löcher am Haus ein, bevor der Korb zu Boden kam .

Passanten aus dem Park halfen, den Ballonkorb vom Haus wegzuziehen.

Erst am vergangenen Donnerstag hatten zwei Heißluftballons in Kiel notlanden müssen. Wegen ungünstiger Wetterverhältnisse mussten sie ihren Flug vorzeitig beenden - mitten über dem Kieler Stadtgebiet.

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