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Lübeck

22. August 2017 | 04:08 Uhr

Nachbarschaft intakt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Hansestadt feiert 20 Jahre Nachbarschaftsbüros in Lübeck

Es war ein Experiment – mit der Frage, ob sozialer Austausch gelingen kann. Vor 20 Jahren rief die Hansestadt ein Nachbarschaftsbüro ins Leben. Heute lässt sich feststellen: Experiment geglückt. Die mittlerweile sechs Einrichtungen dieser Art in den Stadtteilen feiern 20-jähriges Bestehen.

Die Nachbarschaftsbüros haben vielfältige Aufgaben. Im Vordergrund steht die Aufgabe, Ansprechpartner für die Anwohner zu sein. Es werden Kontakte geknüpft, beim Umgang mit Behörden beraten, Gruppen gegründet und unterstützt, sowie Stadtteilkonferenzen und Runde Tische einberufen. „Die Büros sollen stabile Nachbarschaften fördern und dazu beitragen, dass die Menschen im Wohnumfeld sich dort zuhause fühlen und friedlich miteinander leben“, so Birgit Reichel, Leiterin der Nachbarschaftsbüros. „Integration, Teilhabe von Jung und Alt am Leben in der Gemeinschaft und Sicherung förderlicher Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche sind die vorrangigen Ziele der Arbeit.“ Ein festes Programm gibt es nicht. Jedes Büro legt seine eigenen Schwerpunkte fest.

In dieser Woche wurde das 20-jährige Bestehen im Rathaus gefeiert. Zu Gast war auch Kultursenatorin Kathrin Weiher (parteilos). Der Erfolg der Einrichtungen ist deutlich sichtbar: So hat der einst berüchtigte Stadtteil Hudekamp seinen Status als Lübecks sozialer Brennpunkt nach 15 Jahren intensiver Arbeit verloren. Und das Nachbarschaftsbüro in der Wisbystraße in St. Lrenz ist oft überfüllt und braucht größere Räume. Neu ist ein Büro im Marli-Forum (Elisabeth-Haseloff-Straße 1).

>Hintergrund: Mehr Information http://www.nachbarschaftsbüro.de




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