Erstochene Lübecker Joggerin : Mutmaßlicher Mörder kommt vor Gericht

Nach dem gewaltsamen Tod der 29-Jährigen im Juli brachten Trauernde Blumen und Kerzen an den Ort des Verbrechens. Foto: dpa
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Nach dem gewaltsamen Tod der 29-Jährigen im Juli brachten Trauernde Blumen und Kerzen an den Ort des Verbrechens. Foto: dpa

Der gewaltsame Tod an einer Lübeckerin wird in diesem Monat vor Gericht aufgerollt. Die 29-Jährige soll im Juli beim Joggen bei Herrnburg in Nordwestmecklenburg brutal erstochen worden sein. Der 45-Jährige Tatverdächtige ist bereits wegen versuchter Vergewaltigung vorbestraft.

shz.de von
09. Oktober 2013, 16:06 Uhr

Herrnburg | Nach dem Tod einer Lübecker Joggerin bei Herrnburg (Nordwestmecklenburg) muss sich der mutmaßliche Mörder vom 22. Oktober an in Schwerin vor Gericht verantworten. Der Mann ist wegen Mordes sowie versuchter sexueller Nötigung und unerlaubten Führens einer Waffe angeklagt. Wie das Landgericht Schwerin mitteilte, soll der 45-jährige Tatverdächtige die 29-Jährige im Wald mit sexuellen Absichten angehalten haben.

Als sich die Frau wehrte, soll er ein Butterflymesser gezogen und sie damit zunächst verletzt haben. Aus Frustration und zur Verhinderung einer Anzeige habe er anschließend gezielt auf sein Opfer eingestochen.

Der 45-Jährige ist bereits wegen versuchter Vergewaltigung vorbestraft. DNA-Spuren hatten zu seiner Festnahme geführt. Die junge Frau war bei den Eltern in Lübeck zu Besuch, lebte mit ihrem Mann und ihrem Kind aber in Italien. Für den Prozess sind bisher neun Fortsetzungstermine bis zum Januar anberaumt.

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