Lübeck : Mutmaßlich Arbeitsentgelt vorenthalten: Reederei-Erbinnen vor Gericht

Als Geschäftsführerinnen sollen die Zwillinge ihren Beschäftigten zu wenig Sozialversicherung gezahlt haben.

shz.de von
30. Januar 2018, 09:52 Uhr

Lübeck | Die ehemaligen Geschäftsführerinnen mehrerer Flusskreuzschifffahrtsgesellschaften müssen sich von Dienstag an (9 Uhr) in Lübeck vor Gericht verantworten. Sie sollen zwischen März 2005 und März 2010 für die Beschäftigten zu wenig oder gar keine Sozialversicherungsbeiträge abgeführt haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wird den beiden 49 Jahre alten Schwestern Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in 517 Fällen vorgeworfen. Die Schadenssumme liegt nach Angaben von Ermittlern im siebenstelligen Bereich. Die Gesellschaften hatten 2009 Insolvenz beantragt. Das Gericht hat bislang fünf Verhandlungstage geplant und vier Zeugen geladen.

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