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Muk-Akustik besser noch als in der Elbphilharmonie

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Professor Karlheinz Müller aus München ist internationaler geschätzter Experte in Sachen Akustik. Bereits beim Bau der Musik- und Kongresshalle war sein Büro für die Akustik verantwortlich. Heike Brons-Schnell, Projektleiterin beim Gebäudemanagement der Hansestadt (links), Prof. Karlheinz Müller und Mitarbeiterin Dipl-Ing. Petra Nies haben gute Nachrichten: Die Akustik in der sanierten Muk ist ausgezeichnet, besser noch als in der Elbphilharmonie. Kein Wunder, so Müller, denn ein „Schuhkarton“ sei besser als ein „Zirkuszelt“. Geschuppte Deckenstreifen mit seitlichen Abtreppungen, wellenförmige Holzpaneele und fünf geschwungene Reflektoren über dem Orchesterpodium sind sichtbare Elemente einer ausgefeilten akustisch architektonischen Planung. Weitere klangliche Finessen befinden sich versteckt hinter Wänden, in Fußbodenaufbauten, bei Anordnung von Fugen und Beschaffenheit der Bestuhlung, bei der die Akustik sich nicht verändert, wenn Sitzreihen leer bleiben. Ein weiterer Vorteil: Die Wärme wird abgeführt, der Zuhörer kommt nicht ins Schwitzen. Am morgigen Freitag geht der Konzertsaal wieder in Betrieb mit der ausverkauften Veranstaltung „Der Norden singt“.


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