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„Müll-Touristen“ aus Norwegen zu Gast in Lübeck

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Wer nach Lübeck reist, freut sich auf das Holstentor, die Altstadt und die Ostsee vor Travemünde. Nicht so eine Gruppe von Norwegern. Sie besichtigten jetzt das Abfallwirtschaftszentrum der Hansestadt. „In Oslo werden aus dem Restmüll in unserer Müllverbrennungsanlage Wärme und Strom gewonnen. In Lübeck dagegen können Rest- und Bioabfall in einer Anlage verarbeitet werden“, sagt Klaus Harms, der vor zehn Jahren von Bad Schwartau nach Norwegen ausgewandert ist. Seitdem arbeitet Harms für die Osloer Entsorgungsbetriebe. Er hatte für seine norwegischen Kollegen aus den Bereichen der Deponie und des Kompostwerkes den Besuch bei den Entsorgungsbetrieben Lübeck organisiert und viele Fragen mitgebracht. Bei der Besichtigung des Abfallwirtschaftszentrums der Entsorgungsbetriebe Lübeck und den anschließenden Gesprächen wurden viele Gemeinsamkeiten deutlich: Umweltschutz und die energetische Abfallverwertung spielen in Lübeck und in Oslo eine entscheidende Rolle.

„In einer zunehmend von globalen Themen wie Ressourceneffizienz und Klimaschutz beeinflussten Abfallwirtschaft ist der Erfahrungsaustausch mit anderen europäischen Kommunen für die Entsorgungsbetriebe Lübeck enorm wichtig“, sagt Dr. Jan-Dirk Verwey, Direktor der Entsorgungsbetriebe Lübeck. Durch die Vernetzung können gegenseitig wertvolle Erkenntnisse weitergegeben werden.

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erstellt am 07.Feb.2014 | 14:23 Uhr

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