Lübeck : Mögliches Tötungsdelikt: Polizei durchsucht Wohnviertel in Buntekuh

<p>Zwei Busse und ein Streifenwagen der Polizei parken in dem Wohnviertel. Die Beamten haben die Umgebung durchsucht.</p>
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Zwei Busse und ein Streifenwagen der Polizei parken in dem Wohnviertel. Die Beamten haben die Umgebung durchsucht.

Eine Hundertschaft der Polizei hat am Freitag ein Wohnviertel in Lübeck durchkämmt. Grund für den Einsatz ist wohl ein Tötungsdelikt.

shz.de von
27. August 2016, 15:54 Uhr

Lübeck | Mit zwei Bussen rückte eine Hundertschaft der Polizei am Freitagnachmittag im Lübecker Stadtteil Buntekuh an. Die Beamten durchsuchten Gärten und die Umgebung einer Bungalow-Siedlung. Auf Nachfrage wollte die Polizei allerdings aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben machen, was der Grund für die Suche sei. Zeugen berichteten einem Reporter vor Ort, dass es sich möglicherweise um den Tod einer älteren Frau handeln könnte.

Die Polizisten blieben für mehrere Stunden in dem Wohnviertel. Auch die Spurensicherung war vor Ort und hielt sich in einem Wohnhaus auf. Der Flachdach-Bungalow soll einer älteren Frau gehört haben, die nach Aussagen von Anwohnern Opfer eines Tötungsdelikts geworden sein könnte. Sie soll 85 Jahre alt gewesen sein. Über den Fall berichtet auch die „Bild“-Zeitung. Demnach soll die Frau am Mittwochabend leblos in ihrem Haus am Galeonenweg gefunden worden sein. Die Scheibe der Terrassentür soll eingeschlagen gewesen sein.

<p>Ein Beamter der Spurensicherung vor dem Wohnhaus.</p>
Foto: Holger Kröger

Ein Beamter der Spurensicherung vor dem Wohnhaus.

 

Auch die Lübecker Nachrichten berichten, dass am Mittwochnachmittag ein Rettungswagen vor dem Bungalow geparkt haben soll und am nächsten die Spurensicherung das erste Mal in dem Haus gewesen sei.

Die Anwohner im Viertel sind spätestens seit dem großen Polizeieinsatz am Freitag aufgeschreckt und zeigen sich tief bestürzt. Auch am Sonnabend hielten sich Kriminalpolizei und Spurensicherung in dem Viertel auf.

Einzelheiten zu dem Fall wollte die Polizei voraussichtlich am Montag bekannt geben.

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