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Lübeck

20. August 2017 | 16:07 Uhr

Mit Mokka und Massage

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Museumsnacht am Sonnabend in Lübeck wartet mit Motto „Horizonte“ und Überraschungen auf

Eine Erfolgsgeschichte wird fortgeschrieben. Zum 14. Male findet am Sonnabend, 30. August, die Lübecker Museumsnacht statt. Drei Dutzend Museen, Galerien und andere Kultureinrichtungen öffnen ihre Pforten. Mit einer einzigen Eintrittskarte kann man flanieren. Kernzeit: 18 Uhr bis Mitternacht. Das Motto 2014: Horizonte.

Bunt, positiv, international, künstlerisch, lebendig, friedlich – so wünscht Kultursenatorin Annette Borns sich die Stunden. Die Museumsnacht sei kein Selbstgänger gewesen. Inzwischen aber habe sich das Baby prächtig entwickelt, sagte die Senatorin am Freitag vor der Presse. „Die Stimmung in der Stadt ist bestens. Stadt und Leben in der Stadt gehen Hand in Hand. Gerade auch für die Lübecker ist es wichtig, sich begegnen zu können. Man trifft sich“, so Borns.

In der Vorbereitung sei besonderer Wert darauf gelegt worden, die Jugend aktiv einzubinden, unterstrich die Organisatorin der Veranstaltung, Helene Hoffmann. So werden in vielen Häusern Jugendliche in 15 Minuten (oder auch etwas länger) durch die Museen und ihre aktuellen Ausstellungen führen. Junge Tanzpädagoginnen in der Kunsthalle, junge Vorlesende im Wettbewerb im Grass-Haus, junge Schauspieler im Buddenbrookhaus gesellen sich zu den Etablierten. Nicht nur Profis treten also in Aktion, sondern auch Bürger, die mitgestalten wollen.

Vor dem offiziellen Startschuss durch Senatorin Borns um 18 Uhr im Garten des Günter Grass-Hauses wird zu einem kurzen Vorspann gebeten. Vor der Katharinenkirche werden sich verkleidete Menschen zur „Parade Infernale“ treffen und dann die kurze Strecke zum Grass-Haus ziehen.

Bürger sind aufgefordert, verkleidet zu erscheinen. Anregungen gibt es in der Fantasiewelt von Cornelia Funke und ihrer Ausstellung im Grass-Haus. Helene Hoffmann: „Die besten drei Kostüme werden ganz schnell ausgeguckt und mit einer Freikarte für den Rest der Nacht prämiert.“

Bei der Katharinenkirche gibt es übrigens eine Frisch-Mach-Station. Mokka vom Hocker und andere Erfrischungen sowie die Klangschalenmassage sollen den Kulturbeflissenen helfen, auf den Beinen zu bleiben. Wer im Laufe der Nacht müde Füße bekommt, kann sich im Behnhaus in die Horizontale begeben: Kurze Rast bei künstlerischer Unterhaltung auf dem Matratzenlager. Weckdienst und Kurzmassage sorgen dafür, dass niemand die Matratze mit dem heimischen Sofa verwechselt und durchschläft.

Die Museumsnacht klingt aus mit dem Abschlussfest im Garten des Museums Behnhaus/Drägerhaus. Zwischen 22 Uhr und ein Uhr morgens tobt hier der Bär. Damit ist längst nicht Schluss. Ab 1 Uhr geht die Party mit Künstlern und Gästen weiter, und zwar – ganz neu im Ablaufschema – in der Clemensstraße in Hafennähe. Hier sind mehrere Bars und Gaststätten auf die Nachtschwärmer vorbereitet (Blauer Engel, Auch, Nummer 12). Für alle Veranstaltungsorte gilt ein und dieselbe Eintrittskarte. Sie ist unter anderem am Infopoint Breite Straße (bei Karstadt) erhältlich; am 30. August zwischen 14 und 18 Uhr. Danach bieten alle Museen die Karte zum Kauf an (zehn Euro, ermäßigt fünf). Vorverkauf im Shop des Günter Grass-Hauses, Glockengießerstraße 21


Mehr Infos dazu auch im Internet: www.die-luebecker-museen.de.


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