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Lübeck

16. Dezember 2017 | 05:01 Uhr

Mit dem Rolli durchs Fegefeuer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In der Altstadt geht man durch das schmale „Fegefeuer“, passiert linkerhand die „Hölle“ (eine kleine Sackgasse) und gelangt zum „Paradies“. So lautet der Name des Seitenportals des Doms. In der Mitte des Fegefeuer ist ein Ärztehaus angesiedelt. Die Straße war bislang für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwagen sowie Fußgängern mit Rollator eine Zumutung: Der Gehweg ist schmal, zudem durch Treppen zu Hauseingängen unterbrochen, der Kantstein ist zehn Zentimeter hoch, das Kopfsteinpflaster für schmale Reifen nicht befahrbar. Lübecks Behindertenbeauftragte Erika Bade hatte deshalb vorgeschlagen, auf Gehwege zu verzichten und sie durch andere Bepflasterung kenntlich zu machen. Da jetzt neue Abwasserrohre verlegt, gibt es Verbesserungen. Der Gehweg auf Seite der Arztpraxen wird um 15 Zentimeter verbreitert, der Bordstein auf drei Zentimeter abgesenkt. Ein noch breiterer Gehweg sei nicht möglich, da die Fahrbahn aus mindestens 3,50 Meter breit sein müsse. Die Bauarbeiten sollen bis zum Sommer abgeschlossen sein.

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