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Mit 1,3 Kilogramm Kokain im ICE unterwegs

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Am vergangenen Donnerstag verhinderten Lübecker Zollbeamte im ICE in Puttgarden den Schmuggel von 1,3 Kilogramm Kokain. Bei der Kontrolle des Handgepäcks eines 40-jährigen Nigerianers fanden die Beamten insgesamt 95 in Socken verpackte Bodypacks. Nach anfänglichem Leugnen gab er zu, dass das Gepäckstück ihm gehöre, er aber von dem Inhalt nichts gewusst habe. Bei der sich anschließenden Festnahme fiel den Beamten sein ungewöhnlich langsamer Gang auf. Die Vermutung, dass der Beschuldigte weitere Bodypacks im Körper haben könnte, bestätigte sich anschließend in der Notaufnahme des Universitätsklinikums Lübeck. Dort kamen bei einer Röntgenuntersuchung nochmals 35 mit je 10 Gramm Kokain gefüllte Bodypacks zum Vorschein. Diese Art des Rauschgiftschmuggels ist nicht ungewöhnlich und sehr gefährlich. Hierbei werden die Drogen insbesondere im Darm transportiert. Bei den Bodypacks handelt es sich um speichel- und magensäureresistente Beutel, wie z.B. Kondome. Sollte nur ein Beutel platzen, hat das unweigerlich den Tod zu Folge.

Das für den schwedischen Markt bestimmte Rauschgift hat einen Straßenverkaufswert von rund 70 000 Euro.

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