Fünf Verletzte : Messerattacke in Lübeck - Notwehr?

Die Straßen im Bereich des Tatorts sind gesperrt.
Die Straßen im Bereich des Tatorts sind gesperrt.

Am frühen Morgen sticht ein Mann in der Engelsgrube in Lübeck auf mehrere Menschen ein. Der 40-Jährige flüchtet Richtung Koberg, bleibt aber nicht lange auf freiem Fuß.

shz.de von
10. Februar 2014, 11:11 Uhr

Lübeck | In der Lübecker Innenstadt sind bei einer schweren Messerstecherei in der Engelsgrube fünf Menschen verletzt worden. Bei zwei von ihnen bestand Lebensgefahr. Einer Person stach der 40-Jährige bei der Auseinandersetzung gegen 7.40 Uhr in den Kopf, einer anderen mehrmals in den Oberkörper. Bei ihnen bestand Lebensgefahr. Einer der Verletzten musste reanimiert werden. Wie schwer die Verletzungen der anderen drei Opfer sind, war zunächst nicht bekannt.

Möglicherweise habe der 40-Jährige in Notwehr gehandelt, sagte der Lübecker Oberstaatsanwalt Günter Möller. Mehrere Menschen waren in die Auseinandersetzung verwickelt. Ob der 40-Jährige seine Opfer kannte, war zunächst unklar. Auch zu den Motiven und Hintergründen der Auseinandersetzung gab es zunächst keine Erkenntnisse.

Der Tatverdächtige flüchtete nach der Attacke zu Fuß. Passanten verfolgten ihn. Die Polizei fasste ihn am Koberg, einem Straßenzug entfernt von der Engelsgrube. Die fünf Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Mordkommission ermittelt.

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