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Bigband der Musikhochschule : Von Lübeck ins Mutterland des Jazz

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Bigband der Musikhochschule Lübeck geht auf USA-Reise - und stellt dort ihre erste CD „Lübeck sounds“ vor. Auf shz.de berichten die jungen Musiker in einem Live-Blog.

shz.de von
erstellt am 12.Apr.2014 | 07:00 Uhr

Lübeck | Wonach riecht Lübeck? Wenn der Wind günstig steht, nach Seeluft. Und wonach schmeckt die Hansestadt? Klar: nach Marzipan. Aber wie klingt Lübeck? Dieser Frage ging die Bigband der Lübecker Musikhochschule unter der Leitung von Professor Bernd Ruf nach. Im Wintersemester widmete sich die 2008 gegründete Bigband intensiv der Arbeit an eigenen Stücken. Drei Komponisten – Dieter Mack, Hans-Christian Stephan und Jakob Lakner – halfen dabei und zeichnen in ihren Stücken auf sehr unterschiedliche Weise ihre Eindrücke von der Hansestadt als einer pulsierenden Stadt, die sich durch und aufgrund ihrer internationalen Vernetzung als ein Zentrum der Begegnung und des kulturellen Austauschs präsentiert. Jeder der Komponisten wie auch die 21 Studenten der Bigband bringen die eigene Sozialisation mit in die Stücke ein. Jeder für sich mache den „Lübecker Klang“ aus, sagt Bernd Ruf.

Mit der CD „Lübeck sounds“ kommt passend zum Hansetag im Mai das erste Album der Bigband auf den Markt. Doch damit nicht genug: Die Studenten reisen heute in die USA, um in Kalifornien – im Westen der USA, etwa 9000 Kilometer von Lübeck entfernt – das neue Projekt vorzustellen.

„Die Begegnungen werden sehr spannend“, sagt Bernd Ruf, der zugibt, dass seinen Studenten bis zum 22. April ein „anstrengendes Programm“ bevorsteht. Die Tour führt von San Diego über Santa Monica nach San Francisco. Auf dem Programm stehen neben dem Austausch mit dortigen Studenten-Bigbands Konzerte und Workshops. „Musik spielt an den Schulen in den USA eine ganz andere Rolle als hier“, sagt Posaunist Martin Turzynski, der bereits als Austauschschüler Erfahrungen in den USA sammeln konnte. Hüben wie drüben stecke aber gleichermaßen viel Arbeit in der Musik, gibt der Masterstudent zu. Kommilitonin Wiebke Hahn pflichtet dem bei, ist aber wie Turzynski kaum aufgeregt. Kein Wunder: Bei den letzten Proben in Lübeck musste Ruf nur noch wenig am „Lübeck sound“ justieren.

Ab Sonntag berichten die Musiker auf shz.de von Ihren Erfahrungen:

 
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