Pyrotechnik : Telefonzelle in Lübeck gesprengt

20 Meter weit flogen die Glassplitter. Mit illegalen Böllern sprengten Unbekannte in Lübeck eine Telefonzelle. Die Zerstörung ist kein Einzelfall.

shz.de von
25. November 2013, 15:23 Uhr

Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag in Lübeck eine Telefonzelle gesprengt. Der Fernsprecher sei dabei zerstört worden, an Bargeld seien die Täter jedoch nicht gelangt, teilte das Landeskriminalamt (LKA) am Montag mit. Die Zelle wurde schwer beschädigt, Splitter der Glasscheiben flogen bis zu 20 Meter weit. Die Wucht der Explosion spricht nach Angaben der Polizei dafür, dass die Täter illegale Pyrotechnik verwendet haben. Die Beamten des zentralen Kriminaldauerdienstes Lübeck nahmen den Tatort auf und sicherten erste Spuren und Böllerreste.

Erst am 18. November hatten Unbekannte in Eutin im Kreis Ostholstein einen Zigarettenautomaten und eine Telefonzelle gesprengt. Derzeit werde geprüft, ob zwischen den Taten in Eutin und Lübeck ein Zusammenhang besteht, sagte ein LKA-Sprecher. Die Sprengstoffermittler des Landeskriminalamtes setzen die Ermittlungen fort und fragen: Wer hat am frühen Sonnabend vor oder nach 02.00 Uhr Beobachtungen gemacht? -Wem sind in dieser Nacht Personen auch außerhalb des Tatortes aufgefallen, die Böller gezündet haben? Zeugen können sich mit dem Landeskriminalamt Schleswig-Holstein unter der Telefonnummer 0431/160-61111 in Verbindung setzen.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen