zur Navigation springen

Luxuswohnungen sollen Industriehallen ersetzen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Lübeck: Entwurf für Wohnungsbauvorhaben am Falkendamm prämiert

Noch stehen alte Industriebauten in bester Lage in der Falkenstraße am Elbe-Lübeck-Kanal. Das soll sich ändern. Jetzt haben die Grundeigentümer die Vorschläge von acht Architektenbüros beurteilt und den Entwurf von „krause feyerabend sippel partnerschaft“ aus Lübeck prämiert.

Die Lübecker Bauverein eG und die Friedrich Schütt + Sohn Baugesellschaft mbH & Co. KG haben als Investorengruppe die Grundstücke Falkenstraße 51 - 57 im September 2012 erworben mit dem Ziel, in exklusiver Lage direkt an der Kanaltrave gegenüber der Lübecker Altstadt eine hochwertige Wohnbebauung mit rund 60 bis 70 Eigentumswohnungen zu realisieren, dort wo der Elbe-Lübeck-Kanal an der Hubbrücke in die Trave übergeht.

„Die besondere städtebauliche Situation im Uferbereich der Kanaltrave vis á vis der historischen, von der Unesco zum Welterbe erklärten Lübecker Altstadtinsel stellt besondere qualitative Anforderungen an die städtebauliche und architektonische Qualität einer Bebauung in diesem Bereich“, so die Vorgaben. Um eine optimale Lösung zwischen Funktionalität und Ökonomie einerseits und eine angemessene architektonische Antwort andererseits zu finden, haben sich die Eigentümer und die Hansestadt darauf verständigt, einen Realisierungswettbewerb mit acht beteiligten Architekturbüros aus Lübeck und Hamburg durchzuführen.

Das zu Baugelände gehört zu einem Industriehallenkomplex, der in den Jahren der Industrialisierung entstanden ist. Es liegt direkt am Ufer der Kanaltrave und wird von einer bis 4,70 Meter unter Niveau der Falkenstraße liegenden privaten Zuwegung erschlossen. Das Grundstück selbst ist bis auf kleinere Hofflächen fast vollständig mit Hallen überbaut (ehemals Schröder & Co.). Als zukünftige Nutzung wird eine Wohnbebauung in einer zwei- bis dreigeschossigen Gebäudestruktur angestrebt. Der Wanderweg entlang des Klughafens soll bis zur Hubbrücke fortgesetzt werden und bleibt der Öffentlichkeit erhalten. Dadurch kann in Verbindung mit der geplanten Umgestaltung des Bereichs an der Untertrave ein attraktiver Rundwanderweg um die Lübecker Altstadt geschaffen werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen